kuekensalat

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Eines schönen Tages beschloss mein kleiner Finger, sich vom Rest meines Körpers zu lösen und floss zwischen die Ritzen der Fichtenholzdielen meiner Altbauwohnung.

Monatelang hatte ich schon herausgeschoben, sie mit Holzschrebelpaste zu verschließen, weil mich auf den Knien herumrutschen noch nie sonderlich angemacht hatte, und jetzt hatte ich den Salat.

Auf den Knien herumrutschend spähte ich in die 12. Ritze von der Tür aus gesehen an einer Wollmaus vorbei und sah, wie sich der flüssige Finger möglichst flach unter der Ritze ausbreitete, bereits mit einer marodierenden Nähnadel bewaffnet, die ich irgendwann aus Faulheit nicht zurück in den gehäkelten Nadelpilz gesteckt, sondern auf den Boden hatte fallen lassen.

„Verdammt,“ dachte ich „sogar dein eigener Finger ist dir jetzt überlegen.“ Aus den Augen lassen, um mich zu bewaffnen wollte ich ihn trotzdem nicht, immerhin war er ja mein Finger und wer weiß schon, wo er sich versteckt, wenn man ihn erstmal lässt.

Nach einem Moment fiel mir auch schmerzhaft ein, warum auf den Knien herumrutschen nicht so cool ist und ich zog mein nachhaltig fußgenähtes regenbogenfarbenes Mediationskissen zu mir heran, um mich bäuchlings mit einem unerotischen Grunzer darauf zu hieven.

Mein Finger drohte mir mit der Nadel.

„Hömma,“ begann ich bevor mir einfiel, dass der Finger keine Ohren hatte. „Hömma,“ sagte ich nochmal, denn wenn er noch irgendwo an mir hing, würde er mich sicherlich verstehen. „Was soll das denn?“

 Anstatt einer klugen Antwort oder vielleicht dramatischer Pantomime zur Verständigung versetzte mir der Finger einen gezielte Nähnadelstich ins rechte Auge. Aufjaulend fiel ich zurück und rutschte vom weichen Regenbogenkissen auf den holzharten Boden der Tatsachen zurück. Welten des Schmerzes ergossen sich durch mein Auge in mein gepeinigtes Gehirn. Ein klarer Mordversuch!

„Du kleiner Ficker!“ schrie ich. Drohend hob sich die Nadel aus den Ritzen.

„Fein, leck mich auch, das gibt `ne Anzeige!“

Im minimalistisch-hässlichen wellen-Ikea-Badspiegel zeigte sich, dass mein Auge bereits blutrot unterlaufen war. Mit neun Fingern fingerte ich im Bad so lange herum, bis wenigstens das eine Auge nicht mehr tränte. Sehen konnte ich rechts trotzdem nichts.

Um das Ausmaß des Schadens zu erfassen, langte ich nach der AfD-Flugwerbung, die vor ein paar Tagen in meinen Briefkasten geschleimt war und seitdem herrisch-hellblau den Küchentisch dominierte. Sie war unsichtbar. Rechtssicht – ausgeschaltet. Diese Behinderung war unakzeptabel. Mein ganzes Leben als linksversiffter Gutmensch stand auf der Kippe, nur weil mein kleiner Finger Urlaub wollte.

In einem Anflug von Fatalismus stellte ich mich umgehend, ohne Termin aber mit Maske bei meinem Hausarzt vor.

„Wo ist ihr kleiner Finger,“ fragte er sofort, ohne Umschweife und Freundlichkeiten.

„Ihnen auch einen schönen Tag. Fragen Sie lieber, wer ist mein Finger oder warum ist mein Finger! Oben im Haus zwischen den Dielen und er hat mich mit einer Nähnadel ins Auge gestochen, jetzt ist meine Rechtssicht eingeschränkt.“

„Mmmmh, soso,“ sagte er nachdenklich und kratzte sich das Kinn. „Haben Sie es schon mit Schmuck versucht?“

„Schmuck?“ kreischte ich.

„Ja, bieten Sie ihm Schmuck an, vielleicht lässt er sich dann zu einer Rückkehr überzeugen?“

„Würden Sie auch für Geld aus dem Urlaub kommen?“ fragte ich, entsetzt ob seiner materialistischen Grundeinstellung. Wie konnte ich so einem Mann denn meine Gesundheit anvertrauen, wenn es ihm doch nur um sein Geld ging und nicht um seine Freizeit?

„Ja,“ erwiderte er nüchtern.

„Wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich jetzt gern mit Ihnen über mein Auge sprechen.“

Er holte einen kleinen Scheinwerfer und eine gelbe Gummiente aus seinen Kitteltaschen und richtete das Licht genau auf den verletzten Glaskörper.

„Sagen Sie mal Aaaaaah!“

„Aaaaaaaahh.. ber warum denn?“

„Das beruhigt mich.“

„Aaaaaaaaaaaahh.. chso.“

Nach wenigen Minuten und dem totalen Verschmoren meiner Retina verkündete er stolz: „Ihre Rechtssicht können wir nicht wieder herstellen, aber diese Ente wird sie bestimmt fröhlicher stimmen. Was den Finger angeht, habe ich Ihnen meine professionelle Meinung ja schon mitgeteilt. Versuchen Sie es mit Schmuck.“

„Danke Doktor,“ sagte ich und verließ ihn, mit einem Pflaster auf dem Auge.

Auf dem Rückweg zu meiner Wohnung wurde mir klar, dass ich ab sofort unter ständiger Angst vor dem Finger leben würde. Während der Bus mit kleinen, schweinsgesichtigen Kindernasen an der Scheibe an mir vorbeifuhr, stellte ich mir vor, wie der Finger mitten in der Nacht an meiner Bettdecke hochhangeln und mir die Nadel in das andere Auge rammen würde. Und jetzt, da er abtrünnig geworden war, gab es auch keine Gewissheit, dass er es nicht noch einmal versuchen würde. Mit zitternden Händen öffnete ich meine Jackentasche. Vor vielen Jahren hatte ich dort in einer durchzechten Nacht ein fremdes Feuerzeug geparkt. Mit dem Gedanken an Rache erklomm ich die letzten Stufen zur Wohnung.


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Ich parsnippe jetzt!

Vor Längerem gab es einen von mir illustrierten Artikel in einer kostenlosen Zeitung, der von einer jungen, in Deutschland lebenden Frau äthiopischer Herkunft verfasst worden war, welche voll Irritation ob der deutschen Balzrituale schlussendlich Onlinedating für eine recht sichere Alternative hielt. Sie wurde eines Besseren belehrt (wie so viele), als der mit ihr skypende Herr mittelalterliche Waffen im Hintergrund an der Wand hingen hatte. Das erschien ihr kurios und weniger liebenswürdig und ich illustrierte die skurrile Situation mit den Bildrand überragenden Klingen und dem Schriftzug „Parsnip (engl: Pastinake).

Ich habe mich sehr lange gegen Parsnip gewehrt.

„Oh aber warum, Küken, wo man dort doch alle 11 Minuten die Liebe seines Lebens findet?“

Meine Gründe: Teures Bezahlsystem, nur humorlose Verzweifelte, es ist und bleibt Onlinedating, womit ich einfach nur lustige bis bizarre Erfahrungen hatte und die Überzeugung, dass Parsnip nur die letzte Hoffnung sein kann (O-Ton: Und wenn ich bis 35 niemanden kennengelernt habe, melde ich mich bei Parsnip an.)

Warum habe ich es doch versucht? Die dritte in meinem Freundeskreis fand dort jemanden und ich bin Vierundfuckingdreißig geworden – ich habe keine Zeit mehr für überflüssige, schwachmatige Tinderdates, weil mein Alltag ein ziemlich volles Konstrukt ist. Die sonst so kennengelernten Menschen haben sich bisher höchstens als potentielle Betthäschen herausgestellt und da Parsnip diese überragende Schlagzahl im Freundeskreis hatte, dachte ich mir: Was soll der Geiz? 34, 35, man kann’s ja mal probieren.

Meine Erfahrungen nach einem halben Jahr angemeldet sein und zwei Monaten wirklich ausprobieren: Parsnip hat mich in eine Sinnkrise gestürzt. Einerseits gibt es mir was ich suche, nämlich informierte, bindungswillige Menschen in meinem Alter, andererseits nimmt es ziemlich vielen Interaktionen die Leichtigkeit.

Parsnip wirkt todernst. Alleine die Tatsache, dass man dort reichlich Geld zahlen muss, um ein wirklich funktionierendes Profil und Austausch zu haben und den Bodensatz des Onlinedatings aussortiert zu bekommen, ist schon ein Testament dafür, wie Menschen dort einen Partner suchen: Effizient. Ein Dilemma! Denn auch, wenn das die schwachmatigen Tinderdates umgeht, ist alles schon so schnell so verdammt ernst. Gefühlt jeder Kommentar wird nach langfristig möglichen Unstimmigkeiten durchforstet und effizient kommentiert, sich verhältnismäßig schnell verabschiedet.

Das wirkt bisweilen ähnlich einem Vorstellungsgespräch und ich kann mir wenig Unromatischeres vorstellen. Außerdem traue ich mich kaum, meinen speziellen Humor raushängen zu lassen, denn das Parsnip-Volk ist so erwachsen, auf beeindrucken gepolt und gesetzt. Alles Adjektive, die zu mir nicht sonderlich gut passen. Ich trage kein beige, mag Tattoos, Kunst und Albernheiten, lerne ständig irgendwas Neues, gebe Bildungslücken zu, feiere ausschweifend und ich drücke mich vor meiner Steuererklärung, bis sie nötig wird. Ich würde Umzüge in andere spannende Städte nie ausschließen, genauso wie eine große Backpacker-Reise im Jahr zu meinen Glücksprinzipien gehört. Und so habe ich noch die Hoffnung, dass es andere seelenvolle Drifter gibt, die das Otter-Prinzip mit mir leben, oder einen Menschen, der gerne meine Basis sein würde. Ob ich dem jedoch auf Parsnip begegne – ich bezweifle es mittlerweile.

Trotzdem hat das Bezahlprinzip wirklich einen groben Vorteil: Die absoluten Dumpfbacken werden aussortiert und die Menge an Dick-Pics geht auch dramatisch zurück. Das heißt nicht, dass man nicht ab und an noch eine Nachricht bekommt ohne Satzzeichen oder ein schwachmatiges „Wo wohnt dein Sofa, Schnecke?“ aber im Großen und Ganzen ist eine gewisse schriftliche Ausdrucksfähigkeit vorhanden. Nichtsdestotrotz nutzt die auch wenig, wenn die Gespräche selbst dann halt vor allem digital verlaufen und das reale Kennenlernen aus- oder hinter den Nachrichten zurückbleibt, was bisher leider immer der Fall war. Entweder waren die getroffenen Typen bizarr („Wenn du nicht die Pille nimmst, küsse ich dich nicht.“), latent langweilig (Ja, mein Job, mein Haus, mein Auto. Wie, meine Hobbies?), oder sie fanden mich unpassend. „Ich suche schon etwas Ernstes.“ Ja, ich auch, aber deswegen muss ich doch nicht nur ernst gucken und frustriert sein? Oder meintest du jemand Ernsten?

Nichtsdestotrotz habe ich so folgende Erkenntnis errungen: Ich wirke im ersten Moment anscheinend viel ernster und unverbindlicher, als ich es letztlich bin und wo Schubladen nicht gut passen, wird sich dann verwirrt zurückgezogen. Daran etwas zu ändern, sehe ich allerdings als wenig zielführend. Ich empfinde es als Privileg, emotional und visuell anfällig zu sein. Mein inneres Kind ist nur ein Grund, weshalb ich in meinem Job gut bin.

Fazit: Parsnip hilft mir bisher persönlich nicht nennenswert bei der Entdeckung von Mr. Otter. Es macht auf jeden Fall weniger Spaß als die Hobbies, Feiern und Festivals, bei denen ich sonst so Menschen kennenlerne, kostet genauso viel und nimmt ebenso viel Zeit ein.

Und so sind wir wieder dabei, dass ich lieber freiwillig Single bleibe, bevor ich aufhöre, mich über Baby-Niffler zu freuen, damit mich jemand heiratet.

 

PS: Wenn hier jemand einen netten Otter kennt.. meine rechte Hand ist noch frei. 😉

 

 

 


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Micro Attractions

Vor Längerem hatte ich eine kurze Affäre mit Nils. Nils ist an die zwei Meter groß, konventionell gutaussehend, blond, blaue Augen, anständiger Körperbau, Vater dreier Kinder und seit Mai getrenntlebend.

Nils verhalf mir dabei unerwartet zu folgenden Erleuchtungen:

1– Sexting wird irgendwann langweilig. Ich bin unsicher, ob es das Alter ist, weil man schon den einen oder anderen Chat in die Richtung hinter sich hat und es irgendwann auch die Spannung des Neuen verliert, meine Genervtheit von Social Media oder die Grundstimmung, dass Sex zwar toll ist, aber eben auch nicht alles – es war langweilig.

2- Smalltalk kann über Monate gehen. Insbesondere, wenn einer gerade umzieht, auf Geschäftsreise ist und/oder im Urlaub.

3- …und dann sofort abbrechen, wenn die endlich daraus resultierende körperliche Entladung von Sexual Tension nicht an das heranreicht, was man sich so ausgemalt hat. Ein bisschen so wie Weihnachtsmarkt-Essen. Sieht bombastisch aus, schmeckt aber im Schnitt etwas schlechter als durchschnittlich, weil es nur lauwarm ist.

4- Es gibt zu simpel. Ich erkenne an, dass ich ein einigermaßen komplexer Charakter bin, der mitunter auch anspruchsvoll zu handhaben sein mag. Und ich gestehe: Ich mag das auch bei anderen. Oberflächliches und Unverbindliches ist meine Zeit nicht wert.

 

 

Und so bin ich frohen Mutes ob der Zeiten, die noch kommen, auf dass es wohl doch noch intelligente Männer geben mag, die vielleicht nur gleich groß sind und dann blond wären, wenn sie sich die Haare nicht färben würden, aber dafür an einem Abend so viele Rätsel aufgegeben haben, dass es definitiv spannend bleibt. 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Vleisch

Über Veganer kann man ja denken, was man will. Und ich bin definitiv nicht die Person, die Ernährungsdiskussionen anfängt. Ich bin vielleicht die Person, die ihre Prinzipien vertritt und Gründe nennt, wenn sie mit „ABER WARUM?“ abgenervt wird, aber ich springe nicht aus der Speisekammer und ramme jemandem eine sechs Kilo Gurke in den Hintern, wenn er gerade von der Salami nascht.

Was mich allerdings endlos abnervt, sind Menschen, die Veganer für unfassbare Missionare halten, die Fleischfressern gegenüber intolerant sind und selbst sind es diese Fleischfresser, die dann sagen: „Jetzt stell‘ dich nicht so an, das bisschen Speck“, „Ich habe einen Braten gemacht, den wirst du doch wohl probieren!“, „Mach‘ doch mal eine Ausnahme.“, „Woran erkennt man einen Veganer – Er erzählts dir, hahahaha!“

Letztlich so in meiner Familie geschehen. Ich – seit einem halben Jahr Pflanzenfresser – komme mal heim und was wartet auf mich? Ein vier Kilo Roastbeef-Massaker und etwas Ofengemüse im Bratenjus.

Ich habe dann Kartoffelbrei gegessen. Zum Glück ohne Butter gemacht, sonst hätte ich gefastet. Aber mal ehrlich: Wie schwer kann es sein, die Entscheidungen eines Familienmitgliedes zu respektieren? Und wie weh tut es, das Gemüse vielleicht nicht im Bratenjus zu backen, eventuell eine von sechs Tüten Chips ohne Bacon oder Cheese and Onion Geschmack zu kaufen und neben dem Wurst- und Käsebuffet für die ganze Familie auch noch eine Marmelade zu besitzen?

Wäre ich allergisch, würde meine Familie mich anscheinend umbringen wollen. So wollen sie mir anscheinend nur deutlich zeigen, wie wenig sie meine Entscheidungen und Wünsche respektieren. Dabei hatten sie so gut angefangen, als wir das letzte Mal zusammen zum Essen aus waren.

 

 

 


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Freiwillig Single

Seit meinem Geburtstag bin ich nun nicht mehr Anfang sondern Mitte dreißig und gehöre damit offiziell dem Club der „Langzeitsingles Mitte 30“ an. Ich breche schon ein bisschen in meinen Mund wenn ich das nur lese. Buargh.

Eine Kollegin von mir – verheiratet, zwei Kinder –  sagte letztens mitfühlend (hier anstrengende Stimme einfügen): „ALSO ich kann mir nicht vorstellen, wie es DIR geht, aber ICH habe für mich eine Trennung ausgeschlossen, weil ich bei dem Gedanken, Mitte 30 alleine zu sein schon Panik kriege. Auch wenn meine Ehe nicht so stabil ist.“

Atmen, dachte ich, atmen.

Dann dachte ich: „Als ob ich freiwillig Single wäre.“

Und dann dachte ich: „Nah, eigentlich bin ich freiwillig Single.“

Denn seien wir mal ehrlich: Ich bin lieber Single und gut drauf, als verheiratet und Workaholic, weil die Ehe so beschissen ist. Und ich bin lieber Single und gut drauf, als in einer quatschigen „Beziehung“ mit Mr. Ich-kann-mich-nicht-einlassen-und-bin-in-einer-Findungsphase (37) oder Ich-habe-mich-gerade-getrennt-und-muss-noch-mal-rumbumsen-will-aber-eigentlich-meine-Frau-zurück-in-einer-offenen-Ehe (33) oder Ich-habe-zwei-Kinder-aber-ich-habe-keinen-Sex-mehr-mit-meiner-Frau (32).

Trotzdem wünsche ich mir manchmal, Menschen würden einfach aufhören, mir Tips geben zu wollen, insbesondere meine Familie. Hier übertrafen sich verschiedene Mitglieder gegenseitig mit den Worten:

„Wenn ich nicht mit 35 Kinder bekommen hätte, wäre der biologische Ticker mit 42 auch vorbei gewesen, du musst nur so lange durchhalten, dann geht das weg.“

und:

„Stell viele Fragen und rede nicht so viel, erst recht nicht über dich selbst. Dann sind die Männer davon überzeugt, dass du eine ganz tolle Gesprächspartnerin bist und fühlen sich gewertschätzt.“

und:

„Naja, du wirkst halt nach außen viel härter als du bist, das enttäuscht bestimmt viele, wenn sie dich näher kennenlernen.“

 

Ich sage dazu: Vielen Dank, liebe Familie und liebe Kollegin. Ich bin gerne freilwillig Single, bis ich jemanden kennenlerne, der passt und für den ich mich nicht verstellen, klein machen, weich machen, hart machen, im Zölibat leben, grundsätzliche Prinzipien brechen oder mich irgendwie sonstwas verbiegen muss. Und wenn das nie passiert, dann bleibe ich gerne  Single und schlage mir weiter mit zu viel Jägermeister und meinen anderen Singlefreunden die Nächte um die Ohren bis die Wolken wieder Lila sind.